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Welche Formatierung für Mount Points Volumes wenn Mount Point ReFS entspricht?

    Frage

  • Hallo liebe Community,

    ich habe Fragen zur Bereitstellung von Exchange Datenbanken über ReFS Volumes welche über einen Mount Point eingehangen werden. 

    Hypervisor: VMware vSphere 6.5
    O/S: Server 2016
    Exchange: 2016 CU11
    DAG: 2 Node +FSW 
    IntegritySteams: Disabled

    MBX-1\DB1 (Active)   MBX-2\DB1(Passive)
    MBX-1\DB2 (Passive) MBX-2\DB2(Active)
    MBX-1\DB3 (Active)   MBX-3\DB1(Passive)
    MBX-1\DB4 (Passive) MBX-4\DB4(Active)

    Mount Point Volume M:\ (250.0 MB)

    -- ReFS Volume 1 = M:\DB1_EDB
    -- ReFS Volume 2 = M:\DB1_LOG
    -- ReFS Volume 3 = M:\DB2_EDB
    -- ReFS Volume 4 = M:\DB2_LOG
    -- usw. 

    1. Welche Formatierung sollte das Mount Point Volume haben? NTFS oder auch ReFS

    2. Gibt es hinsichtlich VSS etwas zu beachten? (Backup Lösung ist VEEAM B&R)

    3. Sonstige Empfehlungen zum Einsatz von ReFS?

    Besten Dank



    Look up and you see no limits!

    Freitag, 10. Mai 2019 11:44

Antworten

  • Moin,

    was genau versprichst Du dir von ReFS? Die Umgebung kann ja so groß nicht sein - 2 Knoten, 4 DB, virtualisiert... Das 256TB Limit wirst Du also wohl nicht reißen, und Integrity Streams *solltest* Du deaktivieren, was Du ja auch getan hast bzw. tun willst. Die Resilienz hast Du durch die DAG, und den theoretischen Performance-Gewinn wirst Du nicht sehen. Dafür musst Du bei Backup, VSS usw. immer hinterfragen, ob das mit ReFS auch geht. Wofür?

    Unabhängig davon: Das MountPoint Volume muss ReFS sein, wenn die Mounts in ReFS formatiert sind.

    Meine Empfehlung zu ReFS in einer solchen kleinen Umgebung: einfach sein lassen. Aber es ist meine sehr persönliche Meinung.


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    Freitag, 10. Mai 2019 18:42

Alle Antworten

  • Moin,

    was genau versprichst Du dir von ReFS? Die Umgebung kann ja so groß nicht sein - 2 Knoten, 4 DB, virtualisiert... Das 256TB Limit wirst Du also wohl nicht reißen, und Integrity Streams *solltest* Du deaktivieren, was Du ja auch getan hast bzw. tun willst. Die Resilienz hast Du durch die DAG, und den theoretischen Performance-Gewinn wirst Du nicht sehen. Dafür musst Du bei Backup, VSS usw. immer hinterfragen, ob das mit ReFS auch geht. Wofür?

    Unabhängig davon: Das MountPoint Volume muss ReFS sein, wenn die Mounts in ReFS formatiert sind.

    Meine Empfehlung zu ReFS in einer solchen kleinen Umgebung: einfach sein lassen. Aber es ist meine sehr persönliche Meinung.


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    Freitag, 10. Mai 2019 18:42
  • Hallo Evgenij,

    ursprünglich war ReFS geplant, da es seitens Microsoft in Verbindung mit Exchange auch empfohlen ist. Das mit den IntegrityStreams habe ich berücksichtigt, ja - jedoch jetzt im Nachgang; wenn ich diese Funktion abschalte, würde ja einer der großen Vorteile von ReFS flöten gehen. Daher wäre das hinfällig. BlockCloning etc. bringt mir bei den Mailservern jetzt auch nicht wirklich etwas. Alles in allem hat NTFS - auch was die Größe der Umgebung angeht, immer noch die Nase vorne. 

    Danke für Deine Hinweise. 


    Look up and you see no limits!

    Dienstag, 14. Mai 2019 12:25