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Gibt es wirklich keine brauchbare Small Business Server Lösung mehr? RRS feed

Všechny reakce

  • Das ist ne Frage an der ich auch grad hänge und die mich zur Verzweiflung treibt. Bei 3 Leuten und sonstigen geringen Anforderungen würde ich mir überlegen einen Linux-Groupwareserver wie Zarafa anzuschaffen In der Communityversion für bis zu 5 Leuten (oder 3?) kostenfrei. So den Linux Kenntnisse vorhanden sind. Ich bin grad am testen dieses Systems und am kräftig einarbeiten in Linux. Leider habe ich jedes Vertrauen in die Firmenpolitik von MS verloren. Wer weiß schon was die in Zukunft noch alles abschaffen wollen bzw. in die Cloud schieben wollen.

    Als Domaincontroller könnte man Samba4 verwenden, damit sind auch Gruppenrichtlinien mit den MS-Tools möglich.

    • Upravený MaFrei pátek 9. srpna 2013 10:00
    pátek 9. srpna 2013 9:58
  • Hallo,

    bei mir ist es genauso, Linux hat momentan oberste Priorität. Microsoft hat die Bodenhaftung verloren und schwebt nun in der Cloud, auch Azure genannt. Wen interessieren da schon so kleine Krauter mit 1-20 Mann? Dies wirkt sich noch nicht aktuell aus, aber es wird für einen Bruch sorgen und dann gibt es ganz schnell wieder eine Kampagne KMU wir lieben euch! Aber es wird dann zu spät sein.

    Einziges Problem momentan ist noch der SQL-Server 2012. Hier gibt es ja nichts vergleichbares auf Linux wo auch noch kompatibel wäre oder doch? Über sachdienliche Hinweise würde ich mich freuen!


    MikeH

    pátek 9. srpna 2013 10:40
  • Yeep, ich bin jetzt vor 5 Monten bei mir zuhause auf Linux Desktop umgestiegen um mehr an dem System zu arbeiten. Kleine, stand-alone Linux Server verwendet ich auch in der Firma schon seit Jahr und Tag, aber den Boost den Linux in diesem Jahr veruzeichnet hat ist schon enorm. Und sollte ich die Firma auf Zarafa oder eine andere Linux Groupware umstellen wird es wohl nie mehr einen Weg zurück zu Exchange geben.

    Klar, die tolle Integration die MS Dienste bieten habe ich in solchem einer gemischten Umgebung nicht. Aber wer braucht schon wirklich all diese tollen Funktionen. Solange sich die Mitarbeiter per VPN von außen verbinden können, sie ihr Outlook haben (bei Zarafa sogar mit Gruppenkalender! das gabs bei Exchange 2003 nicht) und ihre Webmailer haben sind se eh zufrieden. Ob der Webmailer nun integriert in der Serverhomepage ist (ala SBS 2011) oder über einen extra Link aufgerufen werden muss, stört sie doch nicht wirklich.

    pátek 9. srpna 2013 10:56
  • Und was ist mit MDaemon?

    Linux war damals so mühsam, und dann kam der SBS.

    Welche Distribution verwendet Ihr denn?

    sobota 10. srpna 2013 0:59
  • Was spricht den gegen die Verwendung von SBS 2011?

    Der ist SBS wie bisher mit allen Funktionen und wird komplett bis 2020 supportet. Damit haben wir 7 Jahre Ruhe (die ServerHW hat ja nur max 5 J Support) und können sehen, ob sich Kerio, MDeamon oder sonstiges brauchbar entwickelt.

    Ich sehe z.Zt. keinen Grund den SBS 2011 nicht zu nehmen. Man sollte nur daran denken, dass er wohl nur bis Ende 2013 kaufbar ist, d.h. vorher alle alten SBS umziehen...

    Was meint Ihr?


    Grüße/Regards, Jens Klein

    středa 14. srpna 2013 11:15
  • Was ich in dem ganzen Pro Linux vermisse ist die Frage nach den sonstigen Programmen im Unternehmen. Setzt denn keine eine Fibu, Wawi, Branchenlösung, Online-Banking,... ein? Die Umstellung auf ein komplett anderes System ist doch auch mit weiteren Kosten (Anschaffung und Schulung) verbunden.

    Auf Cloud würde ich selbst auch in Anbetracht der jüngsten Ereignisse (Prism, NSA, und auch der Schließung einiger Email-Dienst-Anbietern und damit verbundenem Datenverlust) nicht setzen. Allerdings ist das Mißtrauen ggü. MS in dem Fall für mich nicht nachvollziehbar. Bei Apple frisst das jeder kommentarlos.


    Und Abends ein Glas Wein von AMAVINO

    sobota 17. srpna 2013 14:02
  • Ja, diese Probleme kenne ich auch. Wenn die Software nicht so microsoft lastig wäre, dann könnte ich teilweise einfach nur ein NAS einsetzen.

    Bei den normalen Servern werde ich wohl bei Microsoft bleiben. Derzeit teste ich ob Exchange Online oder MDaemon für mich die Bessere Wahl ist.

    Linux (Ubuntu Server) werde ich mir jedoch auf alle Fälle genauer anschauen.

    pondělí 19. srpna 2013 9:30
  • Was ich in dem ganzen Pro Linux vermisse ist die Frage nach den sonstigen Programmen im Unternehmen. Setzt denn keine eine Fibu, Wawi, Branchenlösung, Online-Banking,... ein? 

    Natürlich, teilweise auf Standalone Linux Server (VMs unter MS Hyper-V), teilweise unter MS Server. Spricht ja nichts dagegen eine gemischte Umgebung zu fahren. Gerade die Linux Standalone Server (VM Appliances) brauchen ja fast keine Wartung und sind sicherheitstechnisch sehr gut da nur minimalste Dienste laufen und keine AD-Mitglieder)

     Auf Cloud würde ich selbst auch in Anbetracht der jüngsten Ereignisse (Prism, NSA, und auch der Schließung einiger Email-Dienst-Anbietern und damit verbundenem Datenverlust) nicht setzen. Allerdings ist das Mißtrauen ggü. MS in dem Fall für mich nicht nachvollziehbar. Bei Apple frisst das jeder kommentarlos.

    Das Misstrauen MS gegenüber ist sehr gut nachvollziehbar, dazu muss man sich nur mal die Produkt/Firmenpolitik der letzten Jahre anschauen. Und wer ist der "Jeder" in "bei Apple frisst das jeder"? Ich kenne diesen "jeder" nicht und gehöre ganz sicher nicht dazu. Ich wunder mich eher über die ganzen Leute die kommentarlos auf den Cloud, BYOD und Mobile-Zug aufspringen (aufgesprungen werden).

    pondělí 19. srpna 2013 11:16
  • Hallo Raul!

    Ja und nein.

    Ein Umstieg auf Linux kommt derzeit noch nicht in Frage, ein Umstieg auf eine Exchange-Alternative unter Windows (zB MDaemon) schon eher.

    Ich habe jetzt ein paar Tage lang Exchange Online getestet, und ich finde es nicht wirklich super (zB Geschwindigkeit, Journaling, Support...). Dennoch konnte ich die ersten Hürden nehmen, und habe jetzt mal einen E1-Vertrag abgeschlossen.

    Sollten weiterhin Probleme mit Exchange Online auftreten, werde ich sicher zu MDaemon wechseln.

    Der Hauptserver und der Webserver für .NET-Anwendungen bleiben aber erst mal bei Windows. Der 2. (neue) Webserver (für PHP- und sonstige Anwendungen) wird ein Linux Server werden.

    Virtualisiert wird dann mit vSphere Hypervisor, da nur das eine saubere Unterstützung für Windows und Linux bietet.

    LG,
    Christian.
    středa 21. srpna 2013 11:09
  • Auch wenn es zig Jahre her ist, nun wird unser SBS 2011 in Rente geschickt.

    Server 2008:

    • Domaincontroller auf Samba4 Basis, ev. per Univention Domain Controller.

    Exchange:

    • Wird durch IceWarp ersetzt, hat ein tollen Webmailer, kann Outlook und hat einen eigenen optionalen Fat-Client. Dazu jede Menge Kommunikationsmöglichkeiten (Chat, Teamchat, Voice, Desktopsharing, etc.)

    Sharepoint:

    • Linklisten und textlastige Pages per Fosswiki.
    • Dynamische Listen (Datentabellen) per OpenXAVA (web-Datenbanksystem auf Java Basis) oder AppGini (PHP)

    Windows Updates:

    • Per Standalone WSUS

    Linux OS:

    • Soweit es geht natürlich CentOS
    úterý 10. prosince 2019 20:54
  • Auch wenn ich kein Freund des Exhumierens jahrealter Threads bin:

    Eine beachtliche Leistung, *sofern* die aufgeführten Produkte in dieser Zusammenstellung durch den typischen SBS-Admin (Neffe des Geschäftsführers, der sich mit dem Computer-Kram auskennt) beherrschbar sind.

    Hast Du dir überlegt, darüber einen größeren Blog-Artikel als Walkthrough zu verfassen? Wäre bestimmt der Renner. Ich meinerseits kann einen - gerne überlangen - Vortragsslot in der Windows Server User Group Berlin / wahlweise Exchange User Group Berlin anbieten ;-)


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    středa 11. prosince 2019 8:55