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Diese Anmerkungen zu dieser Version werden sorgfältig und genau überwacht. Vorgenommene Änderungen werden ausgewertet und dann schnell akzeptiert, überarbeitet oder zurückgesetzt. Dies ist eine Wiki-Seite, daher könnten Ergänzungen oder Überarbeitungen dieser Anmerkungen möglicherweise von Mitgliedern der Community vorgenommen worden sein. Um das ursprünglichen und offizielle Dokument zu lesen, klicken Sie hier.

In diesem Dokument mit Versionsanmerkungen werden bekannte Probleme beschrieben, mit denen Sie sich vertraut machen sollten, bevor Sie mit der Installation oder Fehlerbehebung von SQL Server 2008 R2 SP1 beginnen. Sie können SQL Server 2008 R2 Service Pack 1 herunterladen (zum Herunterladen hier klicken). Zudem finden Sie in diesem Dokument Hinweise zur Suche nach weiteren bekannten Problemen in KB (Knowledge Base)-Artikeln auf der Microsoft-Supportwebsite für SQL Server 2008 R2. Diese Versionsanmerkungen und die KB-Artikel ergänzen die SQL Server 2008 R2-Onlinedokumentation.

Diese Versionsanmerkungen sind nur online, nicht jedoch auf den Installationsmedien verfügbar und werden regelmäßig aktualisiert.

Weitere Informationen zu den ersten Schritten bei der Installation von SQL Server 2008 R2 erhalten Sie in der SQL Server 2008 R2-Infodatei. Die Infodatei steht auf den Installationsmedien und auf der Infodatei-Downloadseite zur Verfügung.

Wenn Sie Feedback zu SQL Server 2008 R2 geben möchten, können Sie es im Microsoft SQL Server Connect Feedback Center einsenden. Die aktuelle Dokumentation finden Sie in der MSDN Library in der SQL Server 2008 R2-Onlinedokumentation. Außerdem finden Sie unsere Foren und weiteren Support auf der Seite Problembehandlung und Support.

Inhalt

1.0 Neues in Service Pack 1

Die folgenden Funktionen sind in Service Pack 1 (SP1) neu.

  • Dynamic Management Views für erhöhte Unterstützbarkeit. sys.dm_query_stats DMV wurde um zusätzliche Spalten erweitert, um die Unterstützbarkeit bezüglich der Problembehandlung von Abfragen mit langer Ausführungszeit zu verbessern. Für ausgewählte Leistungsindikatoren wurden neue DMVs und XEvents eingeführt, um Betriebssystemkonfigurationen und den Status von Ressourcen im Zusammenhang mit der SQL Server-Instanz überwachen zu können.

  • ForceSeek für verbesserte Abfrageleistung. Die Syntax für den FORCESEEK-Indexhinweis wurde verändert, um über optionale Parameter die Zugriffsmethode für den Index noch besser zu kontrollieren. Die Verwendung und Funktionsweise der alten Syntax für FORCESEEK bleibt davon unberührt. Außerdem wurde der FORCESCAN-Abfragehinweis neu hinzugefügt. Dieser ergänzt den FORCESEEK-Hinweis und ermöglicht das Angeben von "Scan" als Zugriffsmethode für den Index. Wenn Sie diese neue Funktion nicht verwenden möchten, sind keine Änderungen an Anwendungen erforderlich.

  • Komponentenframework für Datenebenenanwendungen (DAC Fx) für verbesserte Datenbankupgrades. Das neue Framework für Datenebenenanwendungen, Version 1.1, und der DAC-Upgrade-Assistent ermöglichen den neuen direkten Upgradedienst für die Datenbankschemaverwaltung. Mit dem neuen direkten Upgradedienst werden das Schema einer vorhandenen Datenbank in SQL Azure sowie die von DAC unterstützten SQL Server-Versionen aktualisiert. Eine Datenebenenanwendung (DAC) ist eine Entität, die alle von einer Anwendung verwendeten Datenbank- und Instanzobjekte enthält. Die DAC stellt eine zentrale Einheit zum Entwickeln, Bereitstellen und Verwalten der Datenebenenobjekte bereit. Weitere Informationen finden Sie unter Entwerfen und Implementieren von Datenebenenanwendungen.

  • Speicherplatzkontrolle in PowerPivot für SharePoint. Mit diesem Update werden zwei neue Konfigurationseinstellungen eingeführt, die es Ihnen ermöglichen, zu überprüfen, wie lange zwischengespeicherte Daten im System verbleiben. Im neuen Abschnitt zum Datenträgercache auf der PowerPivot-Konfigurationsseite können Sie angeben, wie lange eine inaktive Datenbank im Arbeitsspeicher verbleibt, bis sie entladen wird. Sie können auch festlegen, wie lange eine zwischengespeicherte Datei auf der Festplatte gespeichert wird, bevor sie gelöscht wird.

  • Behebung mehrerer Probleme. Mit diesem Update werden zahlreiche Probleme in SQL Server 2008 R2 behoben, die in diesem Master KB-Artikel aufgeführt sind. Außerdem sind einige weitere Problembehebungen enthalten, die zu einer besseren Produktqualität beitragen.

2.0 Vor der Installation von Service Pack 1

Eine Liste mit Fehlern, die in SQL Server 2008 R2 Service Pack 1 behoben wurden, finden Sie im Master KB-Artikel.

2.1 Empfohlener erforderlicher Speicherplatz zum Herunterladen, Extrahieren und Installieren von SQL Server 2008 R2 Service Pack 1

Der empfohlene erforderliche Speicherplatz zum Herunterladen, Extrahieren und Installieren von SP1 beträgt etwa das 2,5-fache der jeweiligen Paketgröße.

2.2 Der SQL Server-Dienst kann nach Deinstallation von SP1 für SQL Server 2008 R2 nicht gestartet werden, wenn in der SQL Server-Instanz ein UCP vorhanden ist

Symptome

Nehmen Sie das folgende Szenario als Beispiel:

  • Sie verfügen über eine Instanz von Microsoft SQL Server 2008 R2, in der ein Steuerungspunkt für das Hilfsprogramm (UCP) gehostet wird.
  • Sie haben in der Instanz SP1 für SQL Server 2008 R2 installiert und entscheiden sich später zur Deinstallation.

In diesem Szenario ist die Deinstallation erfolgreich. Der SQL Server-Dienst kann jedoch nicht gestartet werden.

Ursache

Dieses Problem tritt auf, da die Option "Agent XPs" nicht aktiviert wird, wenn von SQL Server 2008 R2 das Upgradeskript für die MSDB-Datenbank ausgeführt wird.

Das Upgradeskript wird beim Start des SQL Server-Diensts ausgeführt. Vom Skript wird eine gespeicherte Prozedur für den UCP ausgeführt. Für die gespeicherte Prozedur muss die Option "Agent XP" aktiviert sein.

Lösung

Wenn dieses Verhalten nach dem Entfernen von SP1 auftritt, führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Problem zu beheben. Um das Problem zu vermeiden, führen Sie vor dem Entfernen von SP1 die folgenden Schritte aus:

   1) Wenn SQL Server ausgeführt wird, beenden Sie den SQL Server-Dienst.

   2) Aktivieren Sie das Ablaufverfolgungsflag 902 für die Instanz von SQL Server 2008 R2. Führen Sie hierzu folgende Schritte aus:

  • Öffnen Sie den SQL Server-Konfigurations-Manager.
  • Klicken Sie im SQL Server-Konfigurations-Manager auf SQL Server-Dienste.
  • Doppelklicken Sie auf den SQL Server-Dienst.
  • Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften von SQL Server auf die Registerkarte Erweitert.
  • Suchen Sie auf der Registerkarte Erweitert das Element Startparameter.
  • Fügen Sie am Ende des vorhandenen Zeichenfolgenwerts ;–T902 hinzu, und klicken Sie dann auf OK.

   3) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server-Dienst, und klicken Sie dann auf Starten.

   4) Wenn der SQL Server-Agent-Dienst ausgeführt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und klicken Sie dann auf Beenden. Legen Sie den Startmodus des Agent-Diensts auf Manuell fest.

   5) Öffnen Sie SQL Server Management Studio, und stellen Sie eine Verbindung mit der Instanz von SQL Server 2008 R2 her.

   6) Führen Sie die folgenden Anweisungen aus:

   EXEC sp_configure 'show advanced', 1;
   RECONFIGURE;
   EXEC sp_configure 'allow updates', 0;
   RECONFIGURE;
   EXEC sp_configure 'Agent XPs', 1;
   RECONFIGURE;
   GO

   7) Ändern Sie die erweiterte Eigenschaft der Datenbank sysutility_mdw in die Version von SQL Server 2008 R2 zurück. Führen Sie hierzu folgende Schritte aus:

  • Klicken Sie in SQL Server Management Studio mit der rechten Maustaste auf die Datenbank sysutility_mdw, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  • Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld auf Erweiterte Eigenschaften.
  • Aktualisieren Sie den Wert der Eigenschaft Microsoft_DataCollector_MDW_Version in "10.50.1600.1".

   8) Wenn Sie das Service Pack noch nicht deinstalliert haben, deinstallieren Sie es jetzt. Wenn Sie es bereits deinstalliert haben, wechseln Sie zu Schritt 9.

   9) Klicken Sie im SQL Server-Konfigurations-Manager mit der rechten Maustaste auf den SQL Server-Dienst, und klicken Sie dann auf Beenden.

   10) Entfernen Sie das Ablaufverfolgungsflag 902 für die Instanz von SQL Server 2008 R2. Löschen Sie dazu die Zeichenfolge ;–T902 aus dem Zeichenfolgenwert, den Sie in Schritt 2 aktualisiert haben.

   11) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server-Dienst, und klicken Sie dann auf Starten.

   12) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SQL Server-Agent-Dienst, zeigen Sie die Eigenschaften an, und legen Sie den Startmodus des Diensts wieder auf den ursprünglichen Wert fest. Klicken Sie dann auf Starten, um den Agent-Dienst zu starten.

   13) Stellen Sie in SQL Server Management Studio die Verbindung mit der SQL Server 2008 R2-Instanz wieder her.

   14) Erweitern Sie im Objekt-Explorer den Knoten Verwaltung, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Datensammlung, und klicken Sie dann auf Datensammlung aktivieren.

   Hinweis: Wenn die Datenauflistung bereits aktiviert ist, können Sie auf das Element Datensammlung aktivieren nicht zugreifen.

3.0 So suchen Sie nach weiteren bekannten Problemen

Es wird empfohlen, weitere bekannte Probleme auf der Microsoft-Supportwebsite für SQL Server 2008 R2 oder durch Suchen nach "SQL Server 2008 R2" auf der Microsoft Support-Hauptwebsite anzuzeigen.

Sie können auch der SQL Server-Community beitreten, um Ihre Erfahrungen weiterzugeben und von anderen zu lernen, die SQL Server 2008 verwenden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der SQL  Server-Community. Außerdem finden Sie unsere Foren und weiteren Support auf der Seite Problembehandlung und Support.




Die Onlinedokumentation ist die Hauptdokumentation für SQL Server 2008. Die SQL Server 2008 R2-Onlinedokumentation finden Sie in der MSDN Library.

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